Ludger Baumeister
Vorsitzender
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Europa soll Umwandlung bisheriger Militärflächen fördern – Hoffschulte übergibt Lewe-Brief
Post aus dem Münsterland, Zusteller aus Gremmendorf: In seiner portugiesischen Muttersprache ließ sich EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso die Anliegen der Stadt Münster und anderer münsterländischer Militärstandorte beim Abzug der Britischen Rheinarmee und der Rückführung bisheriger Bundeswehrstandorte erklären. Dr. Heinrich Hoffschulte, Gremmendorfer CDU-Kommunalpolitiker, engagierter Europäer und früherer Steinfurter Oberkreisdirektor, übergab dem Kommissionschef einen Brief von Münsters Oberbürgermeister. Markus Lewe wirbt darin für eine handfeste EU-Finanzhilfe bei der Umwandlung von Kasernenflächen. Gremmendorf ist davon durch den Abzug der britischen Garnison in den nächsten Jahren massiv betroffen: Die 50 Hektar große Kaserne am Albersloher Weg und 430 Wohnungen werden dann von den britischen Soldaten nicht mehr gebraucht.
Bericht über die Adventsfeier der CDU Gremmendorf und zukünftige Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Abzug der britischen Garnison
Auf der Adventfeier der CDU Gremmendorf konnte der Vorsitzende Ludger Baumeister eine Reihe von Jubilaren auszeichnen, die seit vielen Jahren zur CDU zählen. Mit Abstand am längsten gilt dies für Franz Matuszczyk, der 1951 in die CDU eingetreten ist und der Partei seit 60 Jahren angehört. Für 40jährige Mitgliedschaft wurde Angela Mai geehrt. Für 25-jährige CDU-Mitgliedschaft erhielten Klaus Nicklas und Ludger Baumeister die Urkunden.
Hauptmann Jens Wagner, Jugendoffizier Münster und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr, referierte vor den 40 erschienenen Gremmendorfer CDU-Mitgliedern beim traditiopnellen Grünkohlabend im Advent über die Bundeswehr nach der Wehrpflicht. 2011 konnte die Ortsunion ihre Mitgliederzahl um mehr als zehn Prozent steigern und zählt derzeit 111 Gremmendorfer in ihren Reihen.
Häuser sollen nach Abzug der Briten zügig neu genutzt werden können
Wenn die britischen Streitkräfte 2012 in Gremmendorf und Angelmodde-West Wohnquartiere an den Bund zurückgeben, sollen die freien Häuser umgehend von Interessierten erworben und genutzt werden können.
Dr. Heinrich Hoffschulte (Bild, links) und Renate Sölken von der Bezirksvertretung Südost übergaben Oberbürgermeister Markus Lewe dazu einen Antrag. Mit diesem soll die Stadtverwaltung beauftragt werden, dafür erforderliche Verfahren zu beschleunigen. Vorgeschlagen werden unter anderem "vereinfachte Bebauungspläne", damit betroffene Häuser gegebenenfalls schnell modernisiert, umgebaut oder auch erweitert werden können. Ein weiterer Antrag spricht sich dafür aus, dass sich die Stadt bei der Landesregierung NRW für finanzielle Unterstützung zur zivilen Umnutzung der Kasernenflächen in Gremmendorf einsetzt. Nur wenn das Land dafür einen Fonds schaffe, gebe es auch Chancen auf Mittel aus der EU-Strukturförderung.
21.02.2012 | Carmen Greefrath, familienpolitische Sprecherin der CDU Münster
Skandal: SPD-NRW gefährdet Ausbau von U3-Betreuungsplätzen
CDU Münster wirft Landesregierung familienfeindliche Politik vor
Als skandalös und unverantwortlich bezeichnet die familienpolitische Sprecherin des CDU-Kreisverbandes Münster, Carmen Greefrath, das Vorgehen der SPD-Landesregierung im Zusammenhang mit dem Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren. Trotz knapper Kassen und vor dem Hintergrund der immensen Neuverschuldung des Landes hat die Landesregierung Gelder des Bundes für den Ausbau der Betreuungsplätze in 2011 verfallen lassen. Rot-Grün fehlten die Kapazitäten, fundierte Anträge für Förderprojekte zu stellen, berichtet der Kölner Stadtanzeiger. „Viele Eltern warten auf einen U3-Betreuungsplatz, sei es in Kindertagesstätten oder bei Tagesmüttern. In Zeiten, in denen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vehement gefordert wird, setzt Rot-Grün nicht nur falsche Signale in der Familienpolitik“, so Greefrath, „sondern erschwert auch den Wiedereinstieg in den Beruf – trotz vorhandener Gelder.“
21.02.2012 | Marc Würfel-Elberg
Europabeauftragter der CDU Münster berichtet von der Konferenz der Sdružení Ackermann-Gemeinde vom 17. - 19.02.2012
Das Fragezeichen am Ende des Konferenztitels wird man leider durch ein Ausrufungszeichen ersetzen müssen! Während der sehr informativen und intensiven Veranstaltung wurde von mehreren Referenten die mehrfache Unterbrechung der Lebensläufe der Einwohner der ehemaligen Ostblockstaaten im Zuge der geschehenen politischen Systemwechsel – welche diese als Diskontinuität bezeichneten – als eine wichtige Ursache für die Ausprägung nationalistischer Identitäts- und Verhaltensmuster ausgemacht. Auch die Tatsache, dass man die Freiheit „zu billig“ - ja sogar fast ohne eigenes Zutun nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erlangt habe, habe dazu geführt, dass viele Werte wie Freiheit und Rechtsstaatlichkeit nicht genügend geschätzt
würden, wodurch Nationalismus, Rassismus und Korruption weite Verbreitung erfahren hätten.
17.02.2012
CDU Münster lädt Bürgerinnen und Bürger zum Innehalten ein
Mit einer ganz besonderen Form des Erinnerns möchte die CDU Münster – Ratsfraktion, Kreisverband und Ortsunionen – am 27. Februar bewusst einen Kontrapunkt zur Neonazi-Demonstration am 3. März setzen: Ab 17.30 Uhr werden auf Initiative von Bürgermeisterin Karin Reismann die Mitglieder an den sogenannten Stolpersteinen der Stadt kleine Lichter aufstellen. Die zehn Mal zehn Zentimeter großen Steine mit Messingplatte waren bereits im Jahre 2004 an den ehemaligen Wohnorten der ausgegrenzten, verfolgten und ermordeten Opfer des Nationalsozialismus in den Bürgersteig eingelassen worden und tragen an der Oberfläche einen eingestanzten Hinweis auf Namen, Jahrgang und das Schicksal der einzelnen Menschen.
17.02.2012
Am 29. Januar 2009 hat die Kreismitgliederversammlung die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU Münster für die Kommunalwahl am 2009 nominiert. Die Wählerinnen und Wähler haben uns am 30. August 2009 in 31 von 33 Wahlkreisen das Vertrauen geschenkt und mit dem Auftrag versehen, Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen. Dies hat die CDU Fraktion im Rat der Stadt Münster auch getan und nun, zur Mitte der Legislaturperiode, ziehen wir eine Halbzeitbilanz, die wir Ihnen gerne übermitteln wollen.
16.02.2012
Mehr Flexibilität für Mitgliedsstaaten / Abstimmung am 28. Februar / Intransparente Verhandlungen mit Rat verhindern
Die Verhandlungen zur Energieeffizienzrichtlinie im Europaparlament sind offenbar einen großen Schritt vorangekommen. Im Vorfeld der Abstimmung im Industrieausschuss haben sich die Fraktionen verständigt, den Mitgliedsstaaten mehr Flexibilität zur Erreichung des Effizienzziels von 20 Prozent bis 2020 einzuräumen. Wenn die Mitgliedsstaaten ein verbindliches Ziel akzeptieren, können sie von starren EU-Vorgaben bei Energieumsätzen oder Gebäuderenovierungen abweichen, sagte der Europaabgeordnete Markus Pieper (CDU), der das Dossier für die EVP-Fraktion im federführenden Industrieausschuss betreut. "Wir begrüßen, dass die anderen Fraktionen diesen EVP-Vorschlag für mehr Flexibilität mittragen", so Pieper. Wichtig für die Einigung seien auch die Vorschläge des Umweltausschusses und die konstruktive Mitarbeit des Berichterstatters, Peter Liese (CDU), gewesen.